Smart Casual

Artikel: So! Die Neue Presse zum Sonntag, 24.12.2015

So! trägt man das:

„Ich bin zu einer Veranstaltung eingeladen worden. Auf der Karte steht bei Dresscode „Smart Casual“. Was heißt das und wie muss ich mich anziehen?“

Stilberaterin Eva Ruppert:
Da Dresscodes aus einer Zeit stammen, in der Einladungen allein an den Herrn des Hauses adressiert wurden, beziehen sich diese auch stets auf das Outfit des Herrn. Von Damen erwartete man, dass sie ohnehin wüssten, was passend dazu zu tragen wäre.
„Smart Casual“ kann heutzutage für den männlichen Gast von einem modisch-elegantem Anzug bis hin zu einer Kombination aus hochwertiger Jeans und schickem Blazer bedeuten. Eine Krawatte ist hier nicht notwendig, aber das Langarmhemd und qualitativ hochwertige Lederwaren sind ein Muss.
Die Dame wählt dazu passend entweder ein feminines Kleid, eine Kombination aus Rock und Jäckchen, oder eben auch eine hochwertige Jeans mit elegantem Blazer. Hier sollte allerdings nicht an Accessoires, einer schicken Frisur und einem guten Make-up gespart werden.
Das wirklich ausschlaggebende Kriterium ist der unübersehbare individuelle Bezug zu Mode, Eleganz, Qualität und guter Passform. „Smart casual“ verlangt keine Sachlichkeit oder Professionalität wie beispielsweise „Business casual“ als textiles Signal.

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Schreiben Sie uns eine E-Mail an so@verlagsgruppe-hcs.de

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