Kleiderordnung in schriftlicher Einladung

Frage: Wie drücke ich in einer schriftlichen Einladung zu einem sommerlichen Klinikfest (größeres Geschäftsessen mit kulturellen Beiträgen) in einem alten Gutspark mit Festzelt aus, dass die Gäste leger und trotzdem elegant gekleidet erscheinen sollten? Die Begriffe „Kleider- oder Anzugsordnung“ gefallen mir nicht so recht. Kennen Sie Alternativen?

Antwort: Der Begriff „Smart casual“ hat sich in den letzten Jahren für private und gesellschaftliche Dinners etabliert. Eigentlich heißt casual hemdsärmelig, lässig salopp. Und genau dies wurde auch von den meisten Gästen umgesetzt und sie kamen in gewöhnlicher Straßenkleidung zur Veranstaltung. Deshalb hat man das Wörtchen “smart”, (adrett, elegant, modisch-pfiffig) davor gesetzt, um sicher zu stellen, dass die Garderobe der Gäste ein Mindestmaß an Schick und gutem Stil widerspiegelt.

„Smart casual“ kann für den gepflegten Herren einen zwar lässigen, aber durchaus hochwertigen, tadellos sitzenden Anzug bedeuten oder auch eine Kombination aus wirklich guten Jeans und einem schicken Blazer. Eine Krawatte ist dazu nicht notwendig, dafür aber ein teueres Langarmhemd.

Für die Dame bedeutet “Smart casual” ein feminines Kleid, oder eine Kombination aus Rock und Jäckchen, oder eben auch eine hochwertige Jeans mit elegantem Blazer. Hier sollte allerdings nicht an Accessoires und einem guten Make-up gespart werden.

Der Unterschied zwischen smart casual und business-basic ist, dass Ersteres die Betonung auf Eleganz und Mode setzt, der Business-Look verlangt dagegen mehr Sachlichkeit und Professionalität als textiles Signal.

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