Farbtypen Männer

Frage von Christian Möcker: Frau Ruppert, wie stehen Sie zu den 4 Typen (Frühling, Sommer, Herbst und Wintertyp)!
Sollte man sie immer berücksichtigen oder ist Lieblingsfarbe und Outfit wichtiger?
Ich habe an einer Farb- und Stilberatung teilgenommen, dadurch viele Tipps erhalten, aber die Unsicherheiten haben nicht abgenommen, weil so eine Farb- und Typberatung auch ziemlich einschränkt! (z.B. nur braune Schuhe, keine Schwarzen usw.) – weil Herbsttyp.
Danke für Ihre Antwort!

Antwort: Hallo Herr Möcker,
Farbberatung hat das Ziel, Ihre Entscheidung zur typgerechten Farbauswahl zu erleichtern. Auf keinen Fall sollten sie das Gefühl haben, dadurch in Ihrer freien Wahl eingeschränkt zu sein.

Die klassische Farbtypologie basiert auf physikalischen Gesetzen: Licht trifft auf eine Oberfläche und wird je nach deren Struktur reflektiert. So auch bei Ihnen, sprich bei Haut, Augen, Haaren und Ihrer Garderobe.

Zwar stimmt es, dass der Herbsttyp in warmen Farben sehr viel frischer und gesünder aussieht, allerdings beschränkt sich diese Reflexion auf den Radius von max. 30 cm rund um das Gesicht. Das heißt, die besten Farben des Oberteils, eines winterlichen Schals oder einer Kopfbedeckung sind für den Herbstmann entscheidend, sie sollten warm, satt, kompakt und intensiv sein. Alle Farbreflexionen, die außerhalb dieses 30 cm-Rahmens stattfinden, z. B. bei Hose, Strümpfen und Schuhen, beeinflussen die attraktive Ausstrahlung Ihres Gesichts definitiv nicht.

Für mich liegt der Erfolg einer Farb- und Stilberatung in der persönlichen Wohlfühlgarderobe. Dem Herbsttyp schwarze Schuhe zu untersagen entbehrt zum einen jeglicher fachlichen Begründung und fördert andererseits Uniformität.

Mein Tipp ist, schaffen Sie in Gesichtsnähe, z. B. Hemd, Jacke, Pullover, Krawatte etc., eine typgerechte Garderobenbasis und lassen Sie für alle Kleidungsstücke in der unteren Körperhälfte Raum für Ihren individuellen Stil.

Viel Erfolg in der Umsetzung, herzlichst Ihre Eva Ruppert

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